Semantik und Barrierefreiheit

Semantik ist die Bedeutungslehre. Als Teil der Sprachwissenschaft befasst sich die Semantik mit Sinn und Bedeutung von Sprache beziehungsweise sprachlichen Zeichen.

Ist ein Seitensystem semantisch aufgebaut, so trägt dies einen wesentlichen Teil zur Kommunikation zwischen Maschinen und zur Barrierefreiheit bei — im Mittelpunkt steht der Mensch!

Gut strukturierte Inhalte sind besser verständlich, vor allem für Menschen mit kognitiven, neurologischen oder physischen Behinderungen, egal ob diese temporär oder permanent sind. Assistierende Technologien, wie zum Beispiel Screen Reader oder Braillezeilen können Inhalte verständlicher ausgeben, auch Suchmaschinen werten semantischen Code richtiger aus.

Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit

Die „normalen” Internet-BenutzerInnen, also jene ohne Behinderungen mit herkömmlichen Bildschirmen, werden eine barrierefreie Webseite möglicherweise nicht bewusst als solche wahrnehmen. Der Gestaltung von semantischen Seitensystemen – mit Cascading Style Sheets – sind kaum Grenzen gesetzt. Jedoch durch nützliche Zusatz-Funktionen, zum Beispiel der oft angewandten Schriftgrößen-Änderung, liegt es auf der Hand, dass alle BesucherInnen von diesen modernen Web-Technologien profitieren:

Barrierefreiheit (Accessibility) und Benutzerfreundlichkeit (Usability) sind kein Gegensatz: Richtig und „mit Köpfchen” umgesetzt gehen sie Hand in Hand miteinander.